Adobe® Photoshop® Tipps und Tricks: Ebenenmasken

Den meisten Fotografen, die an digitale Bildbearbeitung denken, wird das Programm Adobe® Photoshop® in den Sinn kommen. Mittlerweile hat sich hier und da sogar das Verb photoshop(p)en als Synonym für das Verändern von Bildern etabliert. Ich möchte euch hin und wieder Tipps und Tricks zur digitalen Bildbearbeitung geben. In diesem Artikel fasse ich einige wesentliche Punkte aus dem Video-Tutorial Ebenenmasken zusammen.

Ebenenmasken

  • Adobe® Photoshop® arbeitet mit verschiedenen Ebenen. Ebenen sind Schichten, die übereinander angeordnet sind. Die Ebenen können jeweils verschiedene Elemente (z. B. Bilder, Formen, Texte …) enthalten und ihnen können verschiedene Eigenschaften (z. B. Transparenz, Schatten, Stile …) zugewiesen werden.
  • Durch Verschieben der Ebenen in der Ebenenübersicht kann die Reihenfolge und damit die Sichtbarkeit festgelegt werden.
  • Ebenen können mit einer Ebenenmaske versehen werden. Die Ebenenmaske legt sich über die Ebene und bestimmt, welche Ebenenbereiche sichtbar bzw. unsichtbar sind. Beim Anlegen der Ebenenmaske ist die gesamte Ebene sichtbar, weil die Maske komplett weiß ist.
  • Das Ein- und Ausblenden der Ebenenbereiche geschieht durch die Farben weiß (einblenden) und schwarz (ausblenden). Es können dazu alle möglichen Werkzeuge verwendet werden: verschiedene Pinsel, Formen, schwarz/weiß Farbverläufe …
  • Der Vorteil beim Arbeiten mit Ebenenmasken ist, dass Bereiche, die ausgeblendet sind jederzeit wieder eingeblendet werden können. Das Bild wird nicht z. B. durch den Radiergummi beschädigt.

Einstellebenen

  • Einstellungen zur Bildoptimierung können gewöhnlich über das Menü (Bild / Korrekturen …) vorgenommen werden. Die so gemachten Einstellungen können jedoch nicht ohne Weiteres verändert oder gar rückgängig gemacht werden.
  • Einstellebenen bieten den Vorteil, jederzeit im Bearbeitungsprozess weitere Einstellungen vorzunehmen oder zu korrigieren.
  • Einstellebenen sind mit einer Ebenenmaske ausgestattet. Über diese Maske können z. B. Einstellungen nur auf Teilbereiche eines Bildes angewendet werden.
  • Beim Bild oben habe ich rechts eine Einstellebene (Tonwertkorrektur) angewendet. Über die Ebenenmaske mit Farbverlauf werden die Einstellungen nach unten hin wieder ausgeblendet. So bleibt im unteren Bildteil die Helligkeit erhalten.

Video-Tutorial

In dem Video-Tutorial zeige ich das Erstellen von Ebenenmasken und Einstellebenen. In meinem YouTube-Kanal befinden sich übrigens eine ganze Menge weiterer interessanter Videos zum Thema Fotografie.

2 Kommentare:

  1. Pingback:Fotomontage Erdbeersekt | Christof Luckas FOTOGRAFIE

    • Sehr guter Hinweis – vielen Dank Björn!
      Deine vorgeschlagenen Einstellungen (35-80mm und f5,6-11) würde ich genauso nehmen. Ich habe die meisten Texturen mit einer Brennweite von 70 mm gemacht.
      Gruß
      Christof

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