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In diesem Beitrag geht es um eine Art Krankheit unter der sehr viele Menschen leiden und über die nur wenige offen sprechen: Ich meine die Aufschieberitis. Fachleute kennen sie auch unter dem Begriff „Morbus FDP“ – Lieber nichts tun, als etwas falsches tun. Du weißt schon…

Wie oft erledigst du Dinge nebenbei – ohne wirklich Präsent zu sein? Wie wertvoll Präsenz ist, erfährst du in diesem Beitrag.
  1. Präsenz
  2. Wie du erfolgreich Menschen veränderst und es dir mega gut damit geht.
  3. Drei Schlüssel zur Gelassenheit
  4. Schublade vs. Anderssein
  5. Warum es eine total coole Idee ist, SPENDABEL zu sein

Was die Aufschieberitis mit dir macht

Aufschieberitis – so viele Menschen kennen das also. Da nimmst du dir etwas vor und … dann schleichen sich die falschen Freunde an und umgarnen dich. Mit falschen Freunden meine ich Konjunktive und Eigentlich(s). Sie schmeicheln dir, lassen deine Gedanken fliegen, weil du ja könntest … und du würdest ja auch … so eigentlich … und während du so planst und planst kommt ganz hinten am Horizont etwas auf dich zu. Erst ganz langsam und dann immer schneller: Die lange Bank – schon mal gehört?

Und wenn sie dann vor dir steht, nimmst du dein Vorhaben und platzierst es mitten drauf. Lieber über alles noch mal nachdenken, keine Fehler machen, nichts überstürzen. Wenn du an Aufschieberitis leidest an sagst du so etwas wie: „Das läuft ja nicht weg.“ oder „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.“ 

Mit der Zeit werden deine Vorhaben – vielleicht sind es sogar Träume – zu alten Bekannten, die dir wahnsinnig vertraut sind und doch schmerzliche Sehnsüchte wecken. Es gibt so unsägliche Sprüche wie, „Träume sind Schäume“ oder vor einiger Zeit habe ich in einem Spielfilm den Ausspruch gehört: „Träume sind Träume, weil sie sich nicht erfüllen. Diese Ansicht kann man haben, muss man aber nicht. Ich sage lieber: „Wenn du dir deine Träume bewahren willst, schlaf weiter!“

Die meisten Menschen, die an ihrem Lebensende angekommen sind, bereuen nicht das, was sie getan haben. Es gibt also ein Leben vor dem Tod! Let`s go!

Ist Aufschieberitis heilbar?

Ist Aufschieberitis heilbar? Ja, nur leider wissen das die wenigsten. Viele Aufschieberinnen und Aufschieber denken, es sei eine angeborene Marotte, es ihre Art, mit Dingen umzugehen – dass müsse man so hinnehmen.

Mein Ding ist es, Menschen dabei zu helfen, das zu tun, was sie immer schon tun wollten. Die von mir entwickelte Mind Rocket ist – um im medizinischen Bild zu bleiben – das Zäpfchen gegen Aufschieberitis.

Es geht um eine ganz praktische Herangehensweise. Wie  kannst du deinen Konjunktiven und Eigentlich(s) Lebewohl sagen und endlich das beginnen, was dir am Herzen liegt? Du merkst, es geht um Veränderung.

Was du gegen Aufschieberitis tun kannst

Ganz konkret kannst du so viel tun. In dieser Folge möchte ich dir fünf ganz praktische Tipps geben, wie du eine angestrebte Veränderung tatsächlich machen kannst.

  1. Werde dir klar, was du willst
    Oh – guter Tipp. Ist das nicht vollkommen klar?
    Stimmt, aber es tun die wenigsten. Es geht darum, dass du vollständige Klarheit darüber erlangst, wohin du möchtest. Nur dann kannst du dein Lebensnavi darauf ausrichten und den richtigen Weg einschlagen.
  2. Stell dir vor wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast.
    Setz dich hin, entspann dich, wenn du magst, mach dir Musik an,  schließe die Augen und lass die Veränderung – deine tolle Zukunft – wie einen Film vor deinem geistigen Auge ablaufen und genieße es mit allen Sinnen. Visualisieren nennt man das.
    Nun fragst du dich vielleicht, wofür das gut sein soll. Du stimmst dein Unterbewusstsein auf deine Veränderung ein und es wird dir dabei helfen, die Menschen oder die berühmten Türen zu zeigen, die du für deine Veränderung benötigst.
  3. Sie dankbar  – Dankbarkeit ist ein Chancenbooster
    Bevor du dir abends die Bettdecke über das Kinn ziehst, könntest du deinen Tag Revue passieren lassen und dich fragen, für was du dankbar bist. Tipp dazu: Formuliere „Ich bin dankbar für …, weil …“
    Zum Beispiel: „Ich bin dankbar für das EDV-Problem heute, weil ich nun weiß, wie ich ein Ticket eröffne und mir geholfen wird.“
    Du merkst plötzlich, ich bin dankbar auch und gerade für Dinge, die mich herausgefordert haben und die ich gemeistert habe. Das richtet deinen Fokus auf Möglichkeiten und Chancen.
    Erstelle dir ein Dankbarkeitstagebuch, in einer schönen Kladde, digital (es gibt schöne Tagebuch-Apps) oder mental im Kopf.
  4. Meme machen etwas mit dir – Räum deine Timeline auf
    Meme sind Bewusstseinsinhalte, können Bilder, Sprüche, Texte, Gedanken usw. sein und werden durch Kommunikation geteilt. Soweit so theoretisch.
    Praktisch landen die Meme in deiner Insta- oder Facebooktimeline und du konsumierst sie fleißig. Immer wieder die gleichen Sprüche: Arbeit doof – Urlaub gut. Montag doof – Freitag gut. Politik doof usw. Mantramäßig wird das wiederholt bis diese Meme naturgesetzliche Relevanz hahaben. Irgendwann glaubst du tatsächlich, dass deine Arbeit gar kein Spaß machen kann. Anstatt darüber nachzudenken, was du tun kannst, damit sie dir Freude bringt.
    Also, Schritt 1: Mach dir diese Meme bewusst. Schritt 2: Räum deine Newsfeed auf und lass dir das anzeigen, was dir guttut und dich unterstützt. Das ist ganz einfach und geht recht schnell.
  5. Menschenflüsterer halten dich dort, wo du bist
    Gleiches zieht sich an. Ein alter Hut. Bei guten Freunden kannst du das beobachten: Die sehen sich sich ziemlich ähnlich, tragen ähnlich Kleidung, gleiche Gestik usw. Wenn du dich mal gefragt hast, warum in der FDP die meisten Männer so aussehen wie Christian Lindner, dann hat das etwas damit zu tun.
    (FDP, hatten wir doch schon…)
    Menschenflüsterer sind Alltagshypnotiseure. Kleines Beispiel:
    Du hast dir das Rauchen abgewöhnt. Eine Rauchende bekannte sagt: „Ich gebe dir zwei Wochen…“
    Du hast beschlossen, dein Gewicht zu reduzieren. Freunde sagen: „Mir ist mein Seelenheil wichtiger als ein paar Kilos weniger.“
    Du weißt, was ich meine. Jim Rohn, einer der ersten Motivationstrainer in den USA sagte einmal: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ Wenn du nun mal deine Kontakte durchgehst … Da ist etwas dran, oder?
    Es geht bestimmt nicht darum, dass du Freundschaften über Bord wirft, aber es ist sehr lohnenswert, zu schauen, wer dich beflügelt, inspiriert und unterstützt oder wer dich an deiner Veränderung hindert.

Werde aktiv und sag der Aufschieberitis den Kampf an

Noch einmal zusammengefasst:

  1. Werde dir klar, was du willst.
  2. Stell dir vor wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast.
  3. Sie dankbar  – Dankbarkeit ist ein Chancenbooster
  4. Meme machen etwas mit dir – Räum deine Timeline auf
  5. Menschenflüsterer, Alltagshypnotiseure, halten dich dort, wo du bist

Neben diesen fünf gibt es noch einige weitere, die dich mit viel Freude in die Richtung bringen, in die du möchtest.


Christof Luckas ist Autor und Mind Astronaut.
Informationen zum Mind Rocket Online-Kurs
Das Buch “Let’s Go! Wie Du aus Arschkarten Trümpfe machst und endlich deinen Traum lebst”

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