Du kennst bestimmt Menschen, die Gelassenheit und Souveränität ausstrahlen und damit ein gewisses Charisma haben.

Gelassenheit ist eine wirklich erstrebenswerte Eigenschaft. Gelassen lebt es sich einfacher, ausgeglichener und gesünder.

Kennst du Menschen, die nervös und unsicher werden, wenn sie etwas tun sollen, was sie noch nie zuvor getan haben?

Oder Menschen, die angespannt sind, weil sie denken, sie kämen zu kurz – andere würden übervorteilt?

Es geht also um Gelassenheit und in dieser Folge gebe ich meine 3 Tipps, wie du gelassener und damit souveräner wirst.

Schlüssel 1: Sei nicht „Everybodies Darling“

Es gibt einen passen Spruch: Everybodies Darling is everybodies Depp.

Wenn du mit jedem gut Freund sein möchtest, kommt das, was du selbst willst, unter die Räder. Welche Rolle spielen andere Menschen in deinem Leben?

Wenn du dich bei den Entscheidungen, die du zu treffen hast fragst, was andere von dir erwarten, wird man dich schnell nicht mehr nach deiner Meinung fragen. Versteh mich nicht falsch, es geht definitiv nicht darum, dass du rücksichtslos oder taktlos bist und anderen Menschen deine Ansichten oder Meinung vor den Koffer knallst. Respekt und Freundlichkeit geht immer.

Wenn dir das Wohlwollen anderer wichtiger ist, als das, was du möchtest, löst das Stress in dir aus. Das Gegenteil von Gelassenheit.

Ebenso, wenn Du dein Befinden von anderen Menschen abhängig machst. 

Du kannst durchaus glücklich, zufrieden und mit dir im Reinen leben, auch wenn andere Menschen dich nicht immer nur anstrahlen, dich freundlich grüßen und nett zu dir sind. Natürlich nimmst du gute Begegnungen mit positiven Gefühlen in dir auf, du brauchst es aber nicht permanent um gelassen und ausgeglichen zu sein.

Was sich vielleicht etwas theoretisch anhört, kannst du ganz praktisch umsetzen: Werde dir ganz konkret klar, was du von anderen Menschen in bestimmten Situationen erwartest und schraube diese Erwartungen etwas runter. Es lebt sich durchaus gelassen, auch wenn du nicht immer der Mittelpunkt der Erde bist. Du wirst erkennen, wie wohltuend positive Interaktionen mit anderen sind, wenn du sie nicht vorausgesetzt hast.

Schlüssel 2: Dankbarkeit sorgt für Gelassenheit

Sei dankbar für das, was du erlebst. Auch für das, was dich vielleicht etwas herausfordert, challenged. Was soll der Quatsch? Dankbar sein für Probleme? Ganz genau! Bevor du dir abends die Bettdecke über das Kinn ziehst, lass deinen Tag Revue passieren. Formuliere: Ich bin dankbar für …, weil …. Das „Weil“ ist entscheidend dabei.

Zum Beispiel: „Ich bin dankbar für das Computerproblem im Büro, weil ich nun weiß, wie ich ein Ticket erstelle und ich Hilfe organisieren kann.

Diese Dankbarkeit bewirkt etwas unglaublich wertvolles: Sie dreht deinen Fokus auf Chancen und Möglichkeiten. Du erkennst: Hey, das Leben findet für mich statt, nicht gegen mich. Alles passiert für mich, damit ich lernen und wachsen kann. Diese großartige Erkenntnis macht dich gelassen und souverän. Du kannst die Dinge auf dich zukommen lassen ohne nervös zu werden.

Deine Dankbarkeit macht aus dem Alltäglichen etwas Besonderes. Sie gibt dem Profanen einen Wert, den du für dich nutzen kannst.

Beginne ein mentales Dankbarkeitstagebuch in dem du dir abends oder morgens, wenn du auf der Bettkante sitzt magst: Ich bin dankbar für … weil…

Schlüssel 3: Vertrauen

Vertrau darauf, das sich die Welt dreht und Dinge funktionieren. Du hast allen Grund dazu: Bis jetzt bist du jeden morgen wach geworden, konntest aufstehen, dich Duschen und  wenn du auf den Knopf deiner elektrischen Zahnbürste drückst, rattert sie los.

Du kannst davon ausgehen, dass deine Wohnung noch da ist, wenn du von der Arbeit kommst und dass sich im Kühlschrank etwas zu Essen befindet.

Wenn du Hilfe brauchst, werden andere Menschen für dich da sein. Es gibt so vieles, auf das du ruhigen Gewissens vertrauen kannst.

Das Vertrauen fängt jedoch bei dir selbst an. Selbstvertrauen.

Vielleicht hast du als Kind nicht das Urvertrauen deiner Eltern mitbekommen, sondern hast gelernt, das du für Liebe und Zuwendung etwas tun musst: Gute Schulnoten mit nach Hause bringen, artig sein, das Zimmer aufräumen usw.

Eine Erfahrung übrigens, die du zwar mit den meisten anderen Menschen teilst, die dich aber beileibe nicht dein ganzes Leben prägen muss.

Selbstvertrauen kannst du dir von innen heraus aufbauen und mit äußerlichen Erfahrungen bestätigen.

Mach dir bewusst, dass du vollkommen in Ordnung bist, so wie du bist.

Wahrscheinlich bekommst du nicht jeden Tag von morgens bis abends gespiegelt, dass du ein toller Mensch bist. Insbesondere dann nicht, wenn du  mit Menschen Zeit verbringst, die du dir nicht selbst ausgesucht hast. Da gibt es bekanntlich eine ganze Menge von: Arbeitskollegen, anstrengende Kunden, Familie usw.

Nun, wenn es dir deine Umwelt nicht so intensiv spiegelt, wie du es brauchst, … sage es dir selbst. Immer wieder. 

„Ich bin vollkommen in Ordnung, so wie ich bin.“ Oder noch besser: „Ich liebe mich.“ Es ist so wertvoll, wenn du das für dich schon mal klar hast.

In der Folge 5 – also vor drei Wochen – ging es um positive Selbstgespräche, um Autosuggestion. Wenn das für dich neu ist, lade ich dich herzlich ein, da mal reinzuhören.

Du bist in Ordnung, so wie du bist. Du wirst sehen, wenn du das verinnerlichst, kann dir niemand etwas. Das macht dich gelassen.

Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu Gelassenheit. 

Was sind deine Tipps oder deine Strategien für mehr Gelassenheit? Schreib gerne in die Kommentare.


https://mindrocket.podigee.io/8-gelassenheit


Christof Luckas ist Autor und Mind Astronaut.
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