Hast du mal darüber nachgedacht, was es dir bringen könnte, wenn du so richtig spendabel wärest? Und was bedeutet es überhaupt, spendabel zu sein?

In dieser Folge möchte ich über einen tollen Begriff nachdenken. Ein Wort, dass ich schon so lange nicht mehr gehört habe. Keine Ahnung, warum es mir gerade einfällt: SPENDABEL. Spendabel in dem Sinn, dass alle einen Vorteil haben. Dabei geht es gar nicht zuerst ums Geld.  

Es gibt ja viele Beispiele dafür, dass Menschen nicht spendabel sind.

Mir geht es nicht gut, ich habe einen Nachteil, warum sollte es anderen Menschen besser gehen? Wenn es mir schlecht geht, dann soll es den anderen auch schlecht gehen. Hier und da wird sogar mit Gerechtigkeit argumentiert. 

Dieses Muster ist leider so weit verbreitet und es ist schade, dass über dieses Muster vergessen wird, daran zu arbeiten, dass es allen gut geht. Wenn diejenigen, die zuvor keinen Nachteil hatten dann auch einen Nachteil haben, geht es denen, die zuvor einen Nachteil hatten, auch nicht besser. Oder so ähnlich.

Wie bist du gestrickt? Kannst du dich freuen, wenn es anderen Menschen besser geht als Dir? Ganz egal ob materiell, gesundheitlich oder sozial.

Spendabel oder nicht? Wie bist du gestrickt?

Erfüllt es dich mehr, wenn du andere beschenken kannst, als wenn du selbst beschenkt wirst?

Spendabel sein, bedeutet, sich mit anderen Menschen zu freuen, mit zu trauern, sich in den Arm zu nehmen oder sich abzuklatschen. Bedeutet zusammen zu lachen. Spendabel sein, bedeutet, anderen einen Vorteil zu gönnen, den ich nicht habe.

Spendabel sein, heißt Zeit miteinander zu verbringen, aktiv zuzuhören. Bedeutet ganz und gar präsent zu sein. Mit anderen den Augenblick zu genießen. Einfach da zu sein, ohne Erwartung oder Forderung. Spendabel sein heißt, nichts zurückzuhalten. Nicht für einen besseren Moment, der vielleicht nie kommen wird. Bedeutet nichts zurückzuhalten, weil der Moment oder der Mensch es nicht Wert ist, Kostbares zu empfangen. Spendabel ist das Gegenteil von kleinlich – in jeder Hinsicht.

Spendable sein, bedeutet Geben. Wenn du im Geben denkst, andere Menschen beschenkst – ganz egal womit – wird dir gegeben. Hört sich religiös an? Mag sein, es gab bereits vor über 2.000 Jahren schon Menschen, die wussten, wie es läuft.

Es ist überall das gleiche: Ohne Geben funktioniert es nicht. In der Wirtschaft steht das Investment vor der Dividende, der Schaffende, der Ingenieur, Designer, der Bildhauer gibt seine Gedanken und seine Erfahrung um etwas neues entstehen zu lassen.

Spendable sein, im Geben denken, schenkt dir selbst soviel. Du wirst sehen, dass du dass, was du aussendest, hundert oder tausendfach zurück bekommst. Probier es aus.

Für diese Woche wünsche ich dir Spendierhosen und dass du selbst auf angenehm spendable Menschen triffst. Solche, die nicht fragen, was sie von etwas haben.


https://mindrocket.podigee.io/6-im-geben-denken


Christof Luckas ist Autor und Mind Astronaut.
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